03. May 2018 Dätwyler auf dem 39. Internationalen Motorensymposium

Am 26. und 27. April fand in Wien das 39. Internationale Motorensymposium statt. Der Kongress ist die weltweit führende Veranstaltung seiner Art und findet jedes Jahr unter Beteiligung von mehr als 1000 Führungskräften und Spezialisten der weltweit führenden Automobilhersteller, Zulieferern und Vertretern von Universitäten und Politik statt.

Schwerpunktthemen waren die Präsentation von neuen Motoren, Brennstoffzellentechnologie, Kraftstoffen, Hybridtechnologien, Abgasnachbehandlungen sowie gesetzlichen Prüfverfahren wie der Real Driving Emissions Legislation (RDE).

Obwohl Elektrofahrzeuge zunehmend an Bedeutung gewinnen, bieten Benzin- und Dieselmotoren noch weiteres Optimierungspotenzial in Bezug auf Leistung, Verbrauch und Emissionsreduzierung. In letzter Zeit wurden Dieselmotoren kritisch diskutiert. Jetzt versprechen neue Technologien, wie weiter verbesserte SCR-Systeme (NOx-Behandlung mit selektiver katalytischer Reduktion) und Elektrifizierung (48V-Mild-Hybrid-Technologie), nahezu Emissionsfreiheit.

Die Dieseltechnologie wird unabdingbar sein, damit die Automobilhersteller die anspruchsvollen CO2-Emissionsziele von 95 Gramm pro Kilometer, wie sie in der EU ab 2020 vorgeschrieben sind, erfüllen, auch unter Berücksichtigung des globalen Trends zu SUVs.

Alternative Kraftstoffe, wie CNG (Methan) und synthetische Kraftstoffe, die mit Hilfe elektrischer Energie (PtX, Power to Liquid, Power to Gas) aus Wind-, Solar-, Wasserkraft- oder Biomasse-Stromerzeugungsprozessen hergestellt werden, versprechen die weitere Reduzierung von Emissionen, um den Verbrennungsmotor CO2-neutral zu machen.

Parallel zur Entwicklung vollelektrischer Fahrzeuge, werden Hybridfahrzeuge und die Elektrifizierung der Verbrennungsmotoren in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle spielen, da die Kunden aufgrund der Nachteile der Ladeinfrastruktur, Ladezeit und Reichweite immer noch zurückhaltend gegenüber reinen Elektrofahrzeugen sind.

Es wird keine einheitliche Lösung für Antriebe der Zukunft geben und ein Mix verschiedener Technologien, abhängig von Regionen und Kundenanforderungen, wird das wahrscheinlichste Szenario sein. So wird uns der Verbrennungsmotor wahrscheinlich erhalten bleiben und in den nächsten Jahrzehnten weiterhin eine wesentliche Rolle spielen.

Dätwyler trägt bereits zu den neuen Technologien bei und wird sich weiterhin positionieren, um unsere Kunden mit Lösungen für die Mobilität der Zukunft optimal zu unterstützen.